Seelen-Bild Skorpion (Zuordnung Pluto)

Seelen-Monat vom 24. Oktober bis 22. November

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Und so lang du das nicht hast,
dieses Stirb und Werde,
bist du nur ein trüber Gast
auf der dunklen Erde.

Johann Wolfgang von Goethe
(Aszendent Skorpion)

Übersicht

1. Fragen zur Selbsterkenntnis

Welche Fragen
könnten dich mit dem Seelen-Bild
SKORPION in dir in Verbingung bringen?

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Lass dir vorlesen:

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1. Was bedeutet für mich Wandel in meinem Leben?
Habe ich Angst vor Wandel oder begrüße ich ihn?

2. Lebe ich im Modus des Wachstums
oder der Sicherheit und Bequemlichkeit?

3. Was bin ich in meinem Leben bereit loszulassen,
um dem Neuen Platz zu machen?

4. Was könnte der nächste Quatensprung
in meinem Leben sein? Was ist reif?
Habe ich schon eine Ahnung?

5. Was blockiert mich noch?
Was hält mich zurück?

6. Was brauche ich, um jetzt
neu durchstarten zu können?

7. Was und wie wäre ich, wenn ich mich
neu erfinden könnte?

2. Impulse des Seelenmonats vom 24.10. bis 22.11.

Der Seelen-IMPULS von
SKORPION (Pluto)

Lass dir die nächsten Zeilen vorlesen!

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Vom 24.10. bis 22.11.

beeinflusst uns alle die kosmische Seelen-Qualität des Tierkreizeichens SKORPION. Dieses kosmische Ur-Prinzip korrespondiert in unserem Sonnensystem und unserem Kulturraum mit dem Ur-Prinzip von PLUTO.
Der Archetyp SKORPION repräsentieren eine bestimmte Qualität der Seele unseres Sonnensystems und unserer Milchstraße. Wenn wir uns dessen bewusst sind, dann können wir diesen Einfluss deutlicher spüren und bewusst verstärken.

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Die Seelenqualität von SKORPION ist WANDEL, TRANSFORMATION und REIFUNG.

Wir nähern uns dem Totenmonat November. Das Laub wird von den Herbststürmen von den Bäumen gerissen, so dass sie wie Totengerippe da stehen. Die Natur stirbt. Der Skorpion mit seinem Giftstachel symbolisiert diese Todeskräfte, die das Leben in der Natur erlöschen lassen.
Die Menschen feiern in unserem Kulturkreis die Totenfeste: Allerheiligen, Allerseelen, Totensonntag, Buß- und Bettag. "Aber wo Gräber sind, da ist auch Auferstehung." (Arthur Schult)

"Es beginnt die Zeit der Innenschau. Symbolisch fordert die zunehmende Dunkelheit dazu auf, sich mit der Schattenseite der Seele ausanderzusetzen." (Thomas Schäfer)

>> Mehr über die Seelenschwingung von PLUTO

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3. Liebeserklärung an Skorpion-Geborene

Lass dir die folgenden Liebeserklärungen vorlesen!

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16 Liebeserklärungen

an die Seelenqualität von SKORPION

Erkennst du dich darin wieder?
Liebe diese Seelenqualitäten auch bei dir selbst!

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Magnetit als Handschmeichler

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4. Die Lebensprinzipien

Das Ur-Prinzip PLUTO

Lass dir vorlesen

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Auch jetzt will ich wieder betonen: Es ist nicht der Planet Pluto, der dieses Lebensprinzip bestimmt, sondern dieses archetypische Urprinzip beeinflusst auch den Planeten Pluto (den Regenten des Tierkreiszeichens Skorpion).
Und dieses Urprinzip ist älter als der Mythos von Pluto (dem römischen Gott der Unterwelt und des Reichtums) und dem Mythos von Hades (seinem griechischen Pendant). Dieses Urprinzip ist sogar älter als unser Sonnen-system und der Planet Pluto selbst, ja unsere Galaxie. (Die Schöpfung ist älter als unsere Galaxie, die Schöpfungsprinzipien sind älter als unsere Galaxie.) Es ist ein Prinzip der Entfaltung der Schöpfung selbst.

PLUTO als Urprinzip symbolisiert die ganze Spanne von maximaler seelischer TIEFE und HÖHE, wo der Engel zum Teufel werden kann - und der Teufel wieder zum Engel. Der Fall des Erzengels Luzifer (Lichtträger) und seine Wandlung zum Satan ist plutonisch, wahrscheinlich die archetypische Geburt dieses Urprinzips.
PLUTO steht für den radikalen Wandlungsprozess, das bis in die Tiefe der Hölle sterben, um engelgleich wiedergeboren zu werden. Plutonisch ist das Wiederauferstehen wie Phönix aus der Asche, der als Adler zum Himmel austeigt. Die Häutung der Schlange, die Metamorphose von der Raupe zum Schmetterling (vom Erd- zum Luftwesen). Die Metanoia als reuevolle Umkehr wie vom Saulus zum Paulus, vom Playboy Francesco zum heiligen Franz von Assisi. Die Katharsis als tiefer seelischer Reinigungsprozess, sozusagen die Läuterung im Fegefeuer.
Das ist das plutonische Schöpfungsprinzip der Wandlung:
stirb und werde!

Der Planet Pluto ist kleiner als unser Erdmond (hat nur ein Drittel seines Volumens) und hat mehrere eigenen Monde, mit Charon einen verhältnismäßig großen Mond.
Pluto braucht fast 250 (Erd-) Jahre, um die Sonne einmal zu umkreisen (präzise: 247,68 Jahre) und ist natürlich der von der Sonne am weitesten entfernte Planet.

Entdeckt wurde er 1930, als über Europa und die Welt die faschistische Hölle ausbracht. Auch der Kommunismus - eingentlich ein uranisches Prinzip - wandelte sich im Stalinismus zu einer plutonischen Weltanschauung. Die Massenbeeinflussung durch Magie, Lüge und Betrug endete in Völker-Morden, ethnischer Ausrottungen und der Hölle des zweiten Weltkrieges.

1940 wurde ein giftiges und stark radioaktives Element (Ordnungszahl 94) entdeckt und wurde nach Pluto mit dem Namen Plutonium benannt. Im Gegensatz zum "Zwergplanet Pluto" ist es das schwerste in der Natur vorkommende (sehr seltene) Element. Künstlich kann Plutonium in Kernkraftwerken hergestellt werden. Es ist spaltbar und notwendig für den Bau der Atombombe. Das Höllenfeuer der ersten Atombombe (mit dem putzigen Namen "Little Boy") wurde am 6. August 1945 über Hiroshima, die zweite am 9. August über Nagasaki abgeworfen, 130.000 Menschen starben sofort, 90.000 Tage und Wochen später. Plutonium.

Es ist selbst Magie, wie treffsicher ein 11-jähriges Mädchen aus Oxford (Venetia Burney) den Namen Pluto vorgeschlagen hat. Urprinzipien finden ihren Weg ins Bewusstsein der Menschen - und wenn es über ein 11-jähriges Mädchen ist! Ja und der Hund von Goofy und Micky Maus wurde 1930 geboren und erhielt später den Namen Pluto in Würdigung an die Entdeckung des 9. Planeten der Sonne.
Es ist schon sonderbar: Von den Astronomen wurde Pluto 2006 der Status eines Planeten aberkannt - als Planet gestorben! ... ja um als neu definierte Klasse der Kleinplaneten als "Plutoniden" und "Plutinos" wiedergeboren zu werden.
Für die Astrologie spielt dies keine Rolle. Hier steht Pluto für eines der faszinierendsten Prinzipien der Schöpfung.

 

Zur Themenkette des Ur-Prinzips PLUTO gehören:

Unsere Gesellschaft ist noch sehr plutonisch:
Auch wenn in unseren "Breitengraden" der plutonische Fanatismus des Faschismus überwunden zu sein scheint, so ist der politisch-religiöse Fanatismus in anderen Gegenden unseres Planeten noch sehr lebendig. Das heißt aber nicht, dass wir uns vom plutonischen Teufelszeug in der Politik schon befreit hätten!
Man gaukelt uns mit moderner, multimedialer Magie vor, in einer Demo-kratie zu leben (der Herrschaft des Volkes), doch jeder weiß, dass wir in einer Pluto-kratie leben (der Herrschaft des Geldes und des Reichtums). Dieser Teufelsfuß unserer Gesellschaft ist auch mit dick aufgetragener Ideologie kaum zu verbergen. Und die globalen Profitgesetzte der Wirtschaft treiben uns an den Abgrund.

Doch wo die größte Finsternis ist, da ist schon ein kleines Licht erhellend. Wir erleben in der Welt eine machtvolle Renaissance der Spiritualität.
Immer mehr Menschen lassen ihr Licht leuchten - und das wird über kurz oder lang auch die Politik in der Welt verändern. Und wir werden die Geburt einer neuen Menschheit erleben.

 

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5. Portrait eines Skorpion-Geborenen

Paracelsus

* 10. November 1493 - gest. 24. September 1541

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Bei den weltweit bekannten Skorpiongeborenen überwiegen kirchliche Reformatoren und Erneuerer (der heilige Augustinus, Erasmus von Rotterdam, Martin Luther, Rudolf Steiner - bis hin aber auch zu Charles Manson), Schriftsteller und Philosophen (der Zyniker Voltair, Schiller, Goethe mit Aszendent Skorpion, Edgar Allan Poe, Dolstojewski, der Nihilist Nietzsche mit dem Aszendenten Skorpion), wenige Naturwissenschafter, dann aber die absolute Ausnahmeerscheinung Marie Curie als Entdeckerin der Radioaktivität, radikale Künstler wie Picasso und "natürlich" (Macht-) Politiker wie Josef Goebbels, Neru, Schah Reza Pahlavi, Ayatollah Chomeni, Charles de Gaulle, Rommel, Robert Kennedy oder Hillary Clinton.

Alleine diese Aufzählung lässt schon alle Tiefen und Höhen dieses Tierkreis-zeichens in bekannten Persönlichkeiten unserer Geschichte aufblitzen.

Auf der Suche nach einem möglichst erlösten Skorpion bin ich bei Paracelsus wohl fündig geworden.
In den Schulen lernen wir, dass 1492 die Neuzeit begonnen hat: Kolumbus entdeckt Amerika, und Spanien wird von den Christen zurückerobert - damit endet die Herrschaft der Araber in Europa. (Wir haben ihnen eine Menge zu verdanken, z.B. unsere Zahlen mit der Null! - Die Araber waren in ihrer Mathe-matik den Europäern haushoch überlegen.)

Im folgenden Jahr 1493 wurde Theophrastus Bombastus Philipp Aureolus von Hohenheim in Einsiedeln in der Schwyz geboren (bei so einem Namen würde ich mich auch lieber "Paracelsus" nennen).
Auch Paracelsus ist wie Kolumbus ein Leuchtfeuer der neuen Zeit als Mediziner, Heiler, Philosoph, Laientheologe, Alchemist, Astrologe und Natur-Mystiker (ja, in einer Person). Was Kolumbus als "neuer Welt" im Äußeren entdeckte, das entdeckte Paracelsus als "Seelenwelt" im Innen und Oben.

Schon die "Teufelsbrücke" und der Bergfluss Sihl auf dem Pilgerweg zum Kloster Einsiedeln neben dem Geburts- und Wirtshaus der Eltern von Paracelsus zeigen schon plutonische Signatur: Die Pilger mögen sich im Gang über die Teufelsbrücke und den Bergstrom vor dem Kloster läutern und neu geboren werden. Ein Kind, das hier aufwächst, das ist vertraut mit Elfen, Nixen, Naturgeistern der Bergwelt. Das Wort "Alpen" ist möglicher-weise verwandt mit der alten Bezeichnung für Naturkobolde - Alfen, Alben, Elfen. Paracelsus schätzte sein Geburtsland sehr, weil sich dort eine Besinnung auf ursprüngliche Werte vollzogen hatte und für eine innere Erneuerung stand (das auch Goethe, der mit dem Schriften Paracelsus vertraut war, besuchte und seine Naturgeister schätzte).
Anfangs nannte sich Paracelsus selbst einen Eremiten, weil diese weisen Waldbewohner seine ersten Lehrer waren. Die Zeit der Inquisition war längst ausgebrochen und manch eine "Hexe" hatte in die Alpenländern ihre Zuflucht gefunden, ihr Kräuterwissen erweitert und weiter gegeben.

 

Sternenkräfte


Paracelsus war offensichtlich ein sehr feinfühliger Mensch und hat die "feinstoffliche Welt" wiederentdeckt: die unsichtbaren Lebenskräfte, die ihren Grund in den "Sternenkräften" (Astralleib) hatten. Wer diese Lebenskräfte des Menschen nicht erkenne, würde quasi nur Kadaver behandeln. Wenn man die Sternenkräfte nicht berücksichtigt, versteht man nach Paracelsus weder, wie eine Krankheit entsteht, noch wie diese beseitigt werden kann.
Schon von seinem Vater erhielt Paracelsus Ausbildung in "Schulmedizin",
um in seinen 12 Wanderjahren (er nannte sich stolz "Landsteicher") bei mehreren Alchemisten zu lernen. Auch Alchemie hat eine deutlich plutonische Struktur: die Verwandlung von Unedlem zu Edlem. Oder die "Veraschung" von Pflanzen, um ihre Mineralien, Elekrolythe und feinstoffliche Essenzen zu gewinnen ("Phönix aus der Asche").

Paracelsus war es, der mit diesen "Sternenkräften" HIMMEL und ERDE wieder miteinander verbunden hat. Waren die einen darauf aus, ganz dem Leiblichen zu huldigen, sahen die anderen den Sinn des Lebens im Jenseits. Die Hamonie zwischen Körper und Seele (modern formuliert) geht auf Paracelsus zurück. Genau dieses für die damalige Zeit "neue Paradigma" WIE OBEN SO UNTEN, WIE IM HIMMEL SO AUF ERDEN machte Paracelsus zum Mediziner, Heiler, Philosoph, Laientheologe, Alchemist, Astrologe und Natur-Mystiker in einem.

Analogieketten nach Paracelsus:

Hier dürfen wir natürlich nicht vergessen, dass zur Zeit von Paracelsus die anderen Planeten der Sonne Uranus (1781), Neptun (1846) und Pluto (1930) noch nicht entdeckt waren und ihre Ur-Prinzipien von anderen Planeten noch stellvertredend übernommen wurden.

Für Paracelsus waren Himmel und Erde, Körper und Seele ein kosmisches Liebespaar - und in dieser Liebe hat er im Grunde das gesuchte "Universal-heilmittel" der Alchemie gefunden. "Da alle Dinge zur Paarung (zu der dauernden liebevollen Verbindung) bestimmt sind, so soll das Paar (unser materieller Leib und der Sternenleib) unzertrennlich einig und einheitlichen Gemüts sein und dem Gelübde (einer ewigen Ehe) Genüge tun. Also ist der Mensch der 'großen Welt' vermählt, das ist beiden Körpern - das ist dem siderischen und elementarischen. Sie werden dann für eines angesehen und nicht für zwei." (Paracelsus)

"Wer nicht den Lebensraum und die Stellung der Gestirne
mit in die Diagnose des Krankheitsgeschehens einbezieht,
darf sich nicht Arzt nennen." (Paracelsus)

Plutonischer Tod


Paracelsus griff die damalige Medizin ohne jede Zurückhaltung an, und da ist er auch als Skorpiongeborener ganz in seinem Element. Er provozierte die "Kadaver behandelnden" Mediziner "bis zur Weißglut". Er war umgeben vor Feinden, die ihn als Scharlatan diffamieren wollten. Doch Paracelsus hatte ein perfekte Universitätsausbildung mit Doktorwürde, lehrte gar an der medizinischen Fakultät von Basel - übrigens nicht auf Latein, sondern in Deutsch, um medizinisches Wissen für die Allgemeinheit verständnlich zu machen (und auch darin sah die Mediziner-Kaste in ihm einen Verräter). Fachlich konnte man ihm nichts UND er war ein "Wunderheiler", ein Volksheld. Der bekannte Spruch "Wer heilt, hat recht" traf auf Paracelsus allemal zu.
Er wurde mehrfach bedroht, ermordet zu werden. Paracelsus starb dann mit 47 Jahren an einer - wie es sich inzwischen nachweisen ließ - Quecksilber-vergiftung. (Quecksilber ist ein giftiges Element mit plutonischer Signatur.)

Spagyrik


Die ganze alternative Medizin, das moderne Heilwesen geht letztlich auf Paracelsus zurück, auch die Homöopathie (arbeitet sie doch ganz auf feinstofflicher Ebene).
Nach seiner Ausbildung in Alchemie geht es Paracelsus weniger um den "Stein des Weisen" (in dem Feinstofflichen hatte er diese von den Alchemikern gesuchte "Ursubstanz" im Grunde auch gefunden), sondern um das "universelle Heilmittel". Die alchemische Herstellung von Heilmitteln nannte Paracelsus "Spagyrik".
Hier ging es ihm darum das Körper-Geist-Seele-System in den Heilmitteln zu erhalten (anders als die Homöopathie, die rein feinstofflich arbeitet).

Das Heilwissen des Paracelsus


Die Naturheilpraktikerin Gabriele Zimmermann schreibt im Vorwort
Ihres Buches:

Eigentlich ist es ein kleines Wunder, dass spagyrische Heilmittel in Europa weniger bekannt sind als z.B. Homöopthie oder Schüsslersalze. Denn immerhin existiert Spagyrik schon wesentlich länger, und ihre Anwendung ist für den Laien problemloser und leichter zu überschauen. Auch Traditionelle Chinesische Medizin oder Aryuveda sind hierzulande weithin anerkannt und werden von vielen begeistert verwendet. Das Wissen aus fernen Ländern ist uns inzwischen geläufiger als unser traditionelles europäisches Heilwissen, das unter anderem Spagyrik und Alchemie beinhaltet. Interessanterweise sind in der chinesischen Medizin und im Aryuweda die gleichen alchemischen Ansätze wie in der europäischen traditionellen Medizin zu finden, warum also nicht unsere eigene Tradition pflegen? (S. 9)

 

Möge die Spagyrik zu ihre Wiederauferstehung finden!